Wirbelsäule: Neurochirurgie
Wirbelsäulenchirurgie
Dr. Oeljeschläger
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Neurochirurgie: Behandlung, Operation
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Neurochirurgie | Wirbelsäulenchirurgie

Sequester endoskopisch schonend entfernen

Vielen Dank Dr. Schneiderhan. Zum Thema Sequester darf ich jetzt auch Dr.Oeljeschläger als Vertreter der Neurochirurgie begrüssen und ihm das Wort übergeben.


Vielen Dank. Ja, wie Dr. Schneiderhan gerade sagte: auch sequestrierte Bandscheibenvorfälle können minimal-intensiv behandelt werden. Sequestrierung bedeutet aus der Sprache der Neurochirugie in die des Laien übersetzt, dass sich Bandscheibenvorfälle beispielweise in den Nervenwurzelkanal verlagert haben, wobei der Rückenmarksnerv bzw. Spinalnerv bedrängt oder eingeklemmt sein kann. Mittels geschlossenem (heißt also nicht offenem) Operationsverfahren wird sehr vorsichtig durch die Haut ein schmaler Führungsdraht nebst endoskopischem Arbeitskanal Richtung Nervenkanal und dort zum Bandscheibenvorfall geschoben. Dort erfassen schlussendlich spezielle Zangen das Bandscheibengewebe, das auf den Spinalnerv Druck ausgeübt hat. Alles geschieht natürlich unter optischer Kontrolle durch Mini-Kameras. Die Neurochirurgie ist ja technisch sehr weit. Die Gefahr operationsbedingter Narben ist bei diesem Verfahren, das zumeist in lokaler Betäubung durchgeführt wird, gering. Der Eingriff kann sogar ambulant erfolgen.

Endoskopisch assistierte mikrochirurgische Entfernung von Bandscheibenvorfällen und lokal begrenzter Stenose

Gibt es aus Sicht der Neurochirurgie auch eine minimal-invasive Lösung bei der sogenannten Stenose?

Sofern die Stenosen bzw. Verknöcherungen von Wirbel- bzw. Nervenwurzelkanal lokal begrenzt erscheinen, kann man dort ebenfalls ein minimal-invasives Verfahren anwenden. Der Zugang erfolgt ebenfalls perkutan, über einen offenen endoskopischen Arbeitskanal. Was die Gefahr der Narbenbildung und den Grad der Schonung betrifft, gilt das soeben Gesagte. Die Erfolgsquoten für beide Verfahren liegen im übrigen bei 80-85%. Das endoskopisch assistierte, mikrochirurgische Verfahren wird aber nicht zuletzt auch für die Beseitigung von Bandscheibenvorfällen eingesetzt, nicht etwa nur bei Stenosen. Die Anwendung kennen wir sowohl für den Bereich der Lendenwirbelsäule als auch den der Halswirbelsäule, in letztgenanntem Falle bei einseitig lokalisierten Bandscheibenvorfällen, übrigens dann unter Vollnarkose.

weiterführende Links zu "Bandscheibenvorfälle(Sequester). Stenosen":

Praxisklinik für Orthopaedie und Neurochirurgie - Dr. med. R. Schneiderhan

www.orthopaede.com


Praxisklinik für Orthopaedie und Neurochirurgie - Dr. Remt-Otto Oeljeschläger

www.wirbelsaeulenchirurgie-muenchen.de


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